Freie Presse vom 24.01.2009
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Marketingclub unterstützt 1. Service-Oskar
Zwickauer machen sich stark für die Kundenorientierung – „Freie Presse“ organisiert erstmals Servicewettbewerb


Unternehmen, die mit einem besonderen Service von sich reden machen, haben jetzt die Möglichkeit, sich um den erstmals von der „Freien Presse“ ausgelobten Service-Oskar zu bewerben. Unterstützt wird die Aktion unter anderem vom Marketingclub Zwickau. Christian Wobst sprach mit Präsidentin Uta Reiher und dem geschäftsführenden Vorstandsmitglied Thomas Hanke.

Freie Presse: Warum unterstützt der Marketingclub Zwickau den 1.Service-Oskar?

Uta Reiher: Wir sind eine Plattform für Unternehmen und Händler, mit denen wir gemeinsam Wege finden, damit diese noch markt- und wettbewerbsfähiger werden. Sie sollen das Know- how an die Hand bekommen, um mit Kunden besser umgehen zu können. Gute Kunden kommen schließlich wieder und geben Empfehlungen

Thomas Hanke: Wir wollen in der Region Netzwerke bilden, wenn das gemeinsam mit der „Freien Presse“ und diesem 1. Service-Oskar geht, dann ist das eine unterstützenswerte Aktion. Und für die Firmen ist es gut zu wissen, wie sie noch besser werden können.

Freie Presse: Wie definieren Sie Service?

Reiher: Service heißt, schon vorher zu wissen, was der Kunde braucht und mit welchen Dingen er noch besser bedient werden könnte. Als guter Verkäufer muss man die Probleme der Kunden voraussehen und schon im Vorfeld lösen. Service bedeutet nicht mehr nur, dass eine Reklamation ordentlich ausgeführt wird.

Hanke: Service ist für mich das individuelle Eingehen auf kundenbezogene Probleme. Außerdem sollte jedes Unternehmen anders sein als andere und darauf achten, dass der Kunde König ist.

Freie Presse: Wie wird der Servicegedanke in Zwickau umgesetzt?

Reiher: Meiner Meinung nach gibt es in Zwickau viele Händler, die die maximale Kundenorientierung leben. Nachholebedarf besteht aber darin, die Probleme der Kunden vorauszusehen und diese damit noch mehr an das Geschäft zu binden.

Hanke: Es gibt sehr angenehme Tendenzen, vor allen in den kleineren, meist inhabergeführten Geschäften, wo hingegen in den größeren Läden mehr die anonymere Beratung im Vordergrund steht.

 

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